Aphorismen zu Lebens- und Liebeserfahrungen

Optimale Steigerung der Selbstverliebtheit: die Selbstheirat.
Anstelle einer Scheidung reicht eine Persönlichkeitsspaltung.

Natürliche Grenze der Empathie: die eigene Haut.

Wenn die Partnerin / der Partner dein Ein und Alles ist,
dann weißt du irgendwann weder ein noch aus.

Mit seinen Küssen drückte er ihr immer wieder
seinen Stempel auf.

Aus manchem Freundschaftsdienst ist schon ein
Ritterkreuzauftrag geworden.

Siamesische Beziehungsfalle:
Viele Paare haben sich im Laufe der Jahre
zu sehr ineinander gelebt.

Wer immer von seiner besseren Hälfte spricht,
degradiert sich bloß selbst.

Ist nicht jede Ehe letztendlich
eine Entledigung?

Wer andere gern zum Narren hält,
fühlt sich am eigenen Hof vernachlässigt.

Beständiges Zusammensein hat keinen Bestand.

Wer in das Klagelied anderer einstimmt,
geht wenigstens sang- und klanglos unter.

Wer mit Speck Mäuse fängt,
kriegt sein Fett später ab.

Wer beim Leiden eines anderen nicht mitleiden kann,
dem bleibt das Mitleid.

Bei der Selbstverwirklichung
hat schon so mancher sich Selbst verwirkt.

Wer immer auf Besseres wartet,
wird unweigerlich beim
Schlechteren verweilen.

Wer alles besser weiß,
der bessert das Wissen nicht.

Wenn andere zu dir sagen,
du seiest ruhiger geworden,
dann kann das auch ein Grund
zur Beunruhigung sein.

Wer seinem Gegenüber
die Maske vom Gesicht reißt,
darf sich nicht wundern,
wenn er einen Spielpartner
verliert.

Bei Spitzfindigkeiten deines
Gesprächspartners,
hüte dich,
ins Wort zu fallen.

Wer alles idiotensicher haben will,
fährt am sichersten mit Idioten.

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